17.04.2026

Die Eigenheimrente - Eine staatliche Förderung für die Altersvorsorge

1. Einleitung

Das Eigenheimrentengesetz bietet eine staatliche Förderung für die Altersvorsorge durch selbst genutztes Wohneigentum. Im Vergleich zur Riester-Rente ermöglicht die Wohn-Riester-Rente eine mietfreie Nutzung der Eigentumsimmobilie im Alter. Dieser Artikel beleuchtet die Grundregeln, Förderungsberechtigte, Zulagen, Förderregeln, Besteuerung im Alter und vieles mehr im Zusammenhang mit der Eigenheimrente.

2. Förderungsberechtigte

Förderberechtigt sind eine Vielzahl von Personen, darunter Angestellte im öffentlichen Dienst, Arbeitnehmer der gesetzlichen Rentenversicherung, Selbständige, Freiberufler, Beamte, Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Behinderung, und weitere Personengruppen.

3. Die Zulagen

Die Höhe der jährlichen Förderung durch Grund- und Kinderzulagen variiert je nach Familienstand und Kinderanzahl. Die Zulagen können die staatliche Unterstützung bei der Altersvorsorge erheblich erhöhen.

4. Die Förderregeln

Es existieren fünf verschiedene Förderansätze im Eigenheimrentenmodell, die es ermöglichen, Wohn-Riester als Altersvorsorge für den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum zu nutzen. Diese Ansätze umfassen u.a. die Verwendung des Riester-Vermögens für die Anschaffung, Herstellung oder Tilgung einer Immobilie sowie die Integration von Bausparkassen-Produkten in die Finanzierung.

4.1 Berechnungsbeispiele

Beispielhaft werden Szenarien zur Anwendung der Förderregeln durchgerechnet, unter Berücksichtigung von Eigenbeiträgen, Zulagen und Zinssätzen.

5. Die Besteuerung im Alter

Ab dem Alter von 62 Jahren unterliegt die Eigenheimrente einer nachgelagerten Besteuerung. Das Wohnförderkonto spielt hier eine entscheidende Rolle, da es die geförderten Beiträge dokumentiert und die Grundlage für die Besteuerung im Rentenalter bildet.

5.1 Das Wohnförderkonto

Das fiktive Wohnförderkonto wird jährlich verzinst und beeinflusst die Höhe der zu zahlenden Einkommensteuer im Ruhestand. Verschiedene Steuermodelle und Berechnungen werden erläutert, um ein besseres Verständnis der steuerlichen Aspekte zu vermitteln.

5.2 Die steuerliche Belastung

Die steuerliche Belastung im Alter wird anhand von Beispielen verdeutlicht. Die Wahl zwischen einer einmaligen Besteuerung oder einer sukzessiven Besteuerung des Wohnförderkontos beeinflusst die Steuerlast im Rentenalter.

6. Die geförderte Wohnung

Die Voraussetzungen und Nutzungsmöglichkeiten der Eigenheimrente für den Erwerb, die Herstellung oder Entschuldung von selbst genutztem Wohneigentum werden detailliert beschrieben. Verschiedene Szenarien zur wohnungswirtschaftlichen Verwendung der Riester-Mittel werden beleuchtet.

7. Schädliche Verwendung

Falls die geförderte Wohnung nicht mehr selbst genutzt wird, müssen bestimmte Meldungen erfolgen. Die Konsequenzen bei einer schädlichen Verwendung der Eigenheimrente werden erläutert, inklusive möglicher steuerlicher Auswirkungen.

Eike J. Giersdorf
Wirtschaftsprüfer I Steuerberater
Schwerpunkte:
  • Steuerliche Gestaltungsberatung
  • Steuerliche Beratung im Bereich Unternehmensumwandlungen
  • Steuerliche Beratung im Bereich Nachfolgeregelungen
  • Wirtschaftsprüfung - Jahresabschlussprüfung
  • Unternehmensbewertung